28.Februar 2020

Borchert-Kommission: "Sündensteuer" mit Sinn?

Mitte Februar legte das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung im Bundeslandwirtschaftsministerium...

Mitte Februar legte das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung im Bundeslandwirtschaftsministerium Empfehlungen für einen "gangbaren Weg der Transformation der Nutztierhaltung" vor. Altbundesminister Jochen Borchert (CDU) hat damit einen Aufschlag gemacht, dessen Einschläge man noch lange merken wird. Borchert rechnet mit Kosten von 40 Cent/kg Fleisch, 2 Cent/kg Milch und Eier sowie 15 Cent/kg Käse und Butter. Das ist ordentlich; aber ist es gesellschaftlich zumutbar? Oder wird es als "Sündensteuer" den Fleischverzehr bestrafen? Nichtregierungsorganisationen (NGO) werden schon aus Prinzip nicht zufrieden sein. Doch wird es schwerer, dem Bürger weitere tierwohlbedingte Preiserhöhungen als richtig und vor allem wichtig zu verkaufen.

Borchert hat etwas in Gang gebracht, das einen Ausweg für die Betriebe weisen kann, die nicht an der zunehmenden Diskrepanz zwischen staatlichen und Naturgesetzen verzweifeln. Wichtig sind nun Schnelligkeit, Umsetzbarkeit und Planungssicherheit. Alles keine politischen Tugenden. Wird der Masterplan zum Tiger im Investitionstank oder bleibt er ein Papiertiger? Beides ist im Moment möglich.

Dies ist ein Auszug aus einem Kommentar von Sönke Hauschild auf der Website des Bauernblattes Schleswig-Holstein. Lesen Sie den kompletten Text unter "Sündensteuer" mit Sinn? agt

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